Digitale Geschäftsmodelle sind wesentliche Erfolgsfaktoren bei Versicherungs- und Finanzdienstleistungs-Unternehmen.

Digitale Geschäftsmodelle sind bei Versicherungen und Finanzdienstleistungs- Unternehmen als künftige Erfolgsfaktoren  in aller Munde, ebenso wie Künstliche Intelligenz KI, Blockchain und Industrie 4.0.

Inzwischen wurde aber deutlich, dass es nicht einfach ist, für individuelle Ausgangssituationen passende Lösungen zu entwickeln, da diese nicht über Planspiele abgeleitet und entwickelt werden können. Kommen neue Anforderungen dazu, wie z.B. eine voll automatisierte Online-Plattform für Versicherungs-Kunden auf Basis von E-Commerce Technologien, Künstlicher Intelligenz und Machine Learning für eine voll digitale Autoversicherung, kann dieser Schritt in die Zukunft nicht auf Basis der alten Versicherungssysteme weiter entwickelt werden. Alteingesessenen IT-Abteilungen fehlt oft das Know-how und die Kapazität, die neuen Anforderungen in digitale Geschäftsmodelle umzusetzen. Klassische  Vertriebskanäle fühlten – und fühlen sich immer noch – durch die Erfolgsgeschichte des E-Commerce bedroht. Das Mantra „online kann keine Beratungsleistung erbracht werden“ soll vor der Veränderung schützen, das Internet wurde über zu viele Jahre als eine Bedrohung angesehen.

Daher wurden in der Vergangenheit oft „kleine Lösungen“ für den Produkt Verkauf als Online-Anwendung entwickelt,  mit der Vision, diese in Zukunft, irgendwie zusammenzuführen. Minimale Teile des Geschäftsmodells werden explorativ ausgegliedert und ausprobiert.

In der Versicherungsbranche gelten teilweise Systeme als modern, obwohl sie bereits vor mehr als 15 Jahren entwickelt wurden. Sie wurden niemals für den direkten, hochfrequenten und stets verfügbaren Datenaustausch mit Endkunden oder Vertriebskanälen entwickelt. Sie dienen meist der internen Bearbeitung von Produkten, Verträgen, Schäden und anderer Serviceaufgaben. Diverse neue Schnittstellen und externe Lösungen sollen nun Abhilfe schaffen, die architektonischen Mängel zu kaschieren und aufzufangen. Das haben auch andere Branchen bereits erfolglos probiert.

Es ist an der Zeit, sich an den Erfahrungen anderer Branchen zu orientieren und von diesen zu lernen. Versicherungsunternehmen sollten die Perspektive wechseln und eine neue strukturelle Ebene zwischen dem Kunden und eigenen internen Prozessen etablieren, die den Ansprüchen gerecht werden kann. Dies sind oft Anforderungen, die der moderne E-Commerce an alle Marktteilnehmer stellt. Dafür gibt es in anderen Branchen seit vielen Jahren mächtige Online-Shop-Systeme. Diese bieten sowohl im Verkauf als auch im Service genau die Leistungen, die man benötigt.

Tatsächlich gibt es Anforderungen im Versicherungsmarkt, die von keinem klassischen Online-Shop abgebildet werden können. Regulatorische Vorgaben, komplexe Produkte, unterschiedliche Stammdaten, wiederkehrende Zahlungen, Vertrags- und Kundenmutationen sowie stark individuelle Schadensbearbeitung können von keinem gängigen Produkt im Markt angeboten werden. Daher bauen die Versicherer, die sich im Online-Markt versuchen, oft individuelle Online-Shop-Lösungen, ohne es zu wissen. Das ist teuer, komplex und manchmal zum Scheitern verurteilt.

An allen Enden wird massiv in neue digitale Plattformen und Technologien investiert, so dass sich herauskristallisieren wird, wer den Sprung schafft. Hier brauchen viele mittelständische Versicherungsunternehmen Hilfe, da sie ihre Kostendefizite zukünftig nicht mehr kompensieren können. Den Versicherungsunternehmen läuft die Zeit davon.

Als Beispiel kann hier eine voll digitale Schweizer Autoversicherung vorgestellt werden. Herzstück der Autoversicherung ist eine Kombination von Software, die es so vorher noch nicht gab. Die Preisberechnung basiert auf einer Software für Preisanalyse und -Optimierung. Diese basiert auf  Machine-Learning: Ein hochkomplexes System verarbeitet ununterbrochen marktbasierte Daten. Durch intelligente und komplexe Algorithmen lernt das System auf Grundlage dieser Datenbasis ständig hinzu – und erzielt somit immer bessere und „treffendere“ Ergebnisse.

Die Agentur für Interim Manager unterstützt branchenübergreifend Versicherungs- und Finanzdienstleistungsunternehmen und deren Fachbereiche mit dem Einsatz von hochqualifizierten Interim Managern und -Experten in individuell nach  Kundenwünschen abgestimmten Projektaufgaben. In der Regel liegen diese befristeten Projekte zwischen 6 und 12 Monaten, gelegentlich bis zu 18 Monaten, je nach Anforderung und Aufgabenumfang.

Die von uns vorausgewählten Interim Manager unterstützen die Unternehmen und Fachbereiche je nach Vorgabe von der Anforderungsanalyse, der Fachbereichsunterstützung in der Prozessoptimierung, über die Suche nach einem geeigneten IT-Partner oder einer Software Plattform. Darüber hinaus kann eine Übernahme von verschiedenen Aufgaben und Rollen in enger Zusammenarbeit mit den Fachbereichen des Auftraggebers in der Transition- Phase, im Architekturkonzept, in der Realisierungsphase, der Transformation sowie der Planung und Durchführung von Testings erfolgen. In der anschließenden Einführungs– und Change-Phase kann der Interim Manager auch Aufgaben in der Unterstützung der Mitarbeiter nach dem Systemwechsel erbringen. In vielen digitalen Projekten werden Interim Manager aufgrund fachlicher Kompetenzen aus vergleichbaren Projekten auch mit der Projektleitung, Teilprojektleitung oder als Vendor-Manager beauftragt, um externe Dienstleister fachlich zu steuern und zu koordinieren. Nach Abschluss des Projektes verlässt der Interim Manager das Unternehmen, ohne dass weitere Kosten entstehen.

Wir eruieren gerne mit Ihnen gemeinsam die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten unserer interimistischen Fachexperten und Führungskräfte, um so die passgenaue Lösung für Ihr Unternehmen mit seinen individuellen Herausforderungen in diesen disruptiven Zeiten zu finden.

 

Mehr zur Person: https://www.agentur-fuer-interimmanager.de/partner/werner-von-beyer/
Kontakt aufnehmen: https://www.agentur-fuer-interimmanager.de/kontakt/
oder direkter Mail an: werner.von.beyer@agentur-fuer-Interimmanager.de


Agentur für Interim Manager AIM
Büro Nürnberg
Werner von Beyer
Geschäftsführer
Tel.:+49 (0)911 956 486 20

Den Herausforderungen im Einzelhandel in Zeiten der Disruption optimal begegnen

Der Einzelhandel in Deutschland steckt in der Krise. Die komplette Handels-Landschaft steht vor riesigen Herausforderungen und nicht alle werden es schaffen, sich diesen Herausforderungen zeitnah und im erforderlichen Umfang zu stellen.

Soweit, so bekannt.

Enormer Wettbewerbsdruck, in vielen Bereichen weiterhin massives Wachstum im E-Commerce und steigende Erwartungshaltungen der Kunden an ein nahtloses Shopping-Erlebnis über verschiedenste Kanäle (Multi-Channel-Retailing) treffen immer mehr auf einen steigenden Fachkräftemangel.

Und hinzukommend ist der Kunde für kaum einen Händler noch als Einheit, mit gleichen Bedürfnissen, Interessen und Wünschen erkennbar, sondern wird immer individueller und damit auch schwieriger lesbar, abschätzbar und ansprechbar.

Die KPMG veröffentlicht in ihrer aktuellen Studie zu Trends im Einzelhandel 2025:

„Die vielleicht weitreichendste Veränderung betrifft das Verhältnis zwischen dem Handel und seinen Kunden… Unabhängig davon, ob es um den Vertriebskanal oder die Art der Lieferung und des Bezahlens geht – der Kunde hat die Wahl. Er entscheidet immer mehr über das Wo, Wann, Wie und Was des Einkaufs und wählt dabei individuell die für ihn passende Variante.“

(Zur Studie: http://hub.kpmg.de/trends-im-handel-2025 )

Diese Entwicklungen stellen den Einzelhandel vom Mittelstand bis zu Groß-Konzernen vor enorme Herausforderungen. Das Handelsblatt titelt sogar „Der Einzelhandel droht 2019 zum Opfer der Digitalisierung zu werden“

(https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/handelsblatt-branchencheck-der-einzelhandel-droht-2019-zum-opfer-der-digitalisierung-zu-werden/23820150.html )

Ein einfacher Webauftritt mit Landing Page und Kontaktdaten ist heutzutage für ein Unternehmen im Handel völlig unzureichend. Umfassende Multichannel-Lösungen werden benötigt, damit der Kunde seine Wunsch-Kombination aus Einkauf stationär und online individuell variieren kann.

Warenwirtschaftssystem und Logistik müssen diesen Anstieg an Komplexität in den Vertriebskanälen widerspiegeln und belastbare Daten und Prozesse abbilden. Einkauf, Marketing und Vertrieb sind dann auf dieser Basis gefordert, dem Kunden ein individuelles, emotionales Einkaufserlebnis zu bescheren. Eine Profilierung der Kunden, wie heute im Online-Handel üblich, wird erhebliche Anstrengung in Richtung Künstliche Intelligenz KI und Algorithmen-Auswertungen bedeuten.

Anforderungen an moderne Zahlungssysteme, Datenschutz und nachhaltige Wertschöpfung, New Work-Thematiken und steigender Fachkräftemangel sind darüber hinaus weitere Themen, denen sich der heutige Handel stellen muss.

Häufig sind für die Bewältigung dieser komplexen und größtenteils neuen Themen in bestehenden Teams nicht die richtigen Spezialisten an Bord. Es fehlt an Fachwissen und Manpower, um das Unternehmen für die Zukunft fit zu machen, ohne dabei in der Gegenwart den Kunden und das bestehende Geschäft zu vernachlässigen.

Mit dem Einsatz eines entsprechenden Interim-Managers kauft das Handelsunternehmen genau dieses Fachwissen sowie die benötigte Manpower gezielt und zeitlich begrenzt ein.

Der Interim-Manager bearbeitet hierbei schnell und kompetent die geforderte Aufgabenstellung, bringt seine Ideen mit ein, führt ggf. ein professionell aufgesetztes Projektteam und vermittelt das notwendige Knowhow an die Stamm-Mannschaft.

Sind aus Sicht des Unternehmens die Anforderungen so groß, dass sich die dauerhafte Einrichtung einer entsprechenden Position rechnet, findet sich der geeignete Kandidat oft nicht sofort.

Auch hier kann durch Einsatz eines Interim Managers die Vakanz überbrückt werden.

Der ramponierte Ruf des Einzelhandels als moderner und attraktiver Arbeitgeber erschwert häufig die Suche nach dem benötigten Top-Personal. Währenddessen dreht sich die Handelswelt immer schneller weiter und die Umsetzung der Anforderungen drängt, muss aber notgedrungen aufgeschoben werden, da viele Fachkräfte fehlen.

Der Einsatz eines Interim Managers ist in der Regel deutlich schneller zu realisieren und ermöglicht dem Unternehmen, in Ruhe nach dem passenden Bewerber zu suchen und trotzdem mit der Realisierung der drängendsten Aufgabenstellungen nicht länger zu warten.

Die Agentur für Interim Manager findet für Sie schnell und kompetent den richtigen Kandidaten für einen befristeten Einsatz.

Aufgrund eigener langjähriger Erfahrungen im deutschen Einzelhandel sind uns die aktuellen Themen und Herausforderungen sehr gut bekannt und wir sind überzeugt, für Sie geeignete Kandidaten für die speziellen Ansprüche Ihres Unternehmens zu finden.

Gerne eruieren wir mit Ihnen gemeinsam die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten unserer interimistischen Fachexperten und Führungskräfte, um so die passgenaue Lösung für Ihr Unternehmen mit seinen individuellen Herausforderungen in diesen disruptiven Zeiten zu finden.

Kontakt:
Kerstin Papcke,
Agentur für Interim Manager
Büro Hamburg
KP@agentur-für-interimmanager.de
+49 171 798 5335

Die Agentur für Interim Manager AIM erweitert ihr Partnernetzwerk in Hamburg mit Frau Kerstin Papcke

Mit der neuen Partnerin Frau Kerstin Papcke, Diplom Betriebswirtin, erweitert die Agentur für Interim Manager AIM GmbH ihr Partner-Netzwerk in Norddeutschland nicht nur um den Standort Hamburg und Umkreis, sondern auch in den Schwerpunkten Handel, Textil, FMCG und Kosmetik. Ihre funktionalen Schwerpunkte liegen im General und Senior Management sowie in Sonderprojekten und Restrukturierungsthemen in Handelsunternehmen und Konzernen sowie in der Logistik und bei Produkt- Herstellern.

Ihre langjährige Expertise liegt in der operativen und strategischen Vertriebsleitung, der Ausbildung und dem Coaching von Führungskräften sowie in Business Development und Prozessoptimierung im stationären und Multi-Channel Vertrieb, Service und Logistik. Weitere Schwerpunkte sind im Projekt-Management, bei Outsourcing-Projekten sowie Projekten zu Change-Thematiken und Kunden-zentriertem Unternehmertum.

Frau Kerstin Papcke hat eine langjährige und erfolgreiche Karriere als Regionalleiterin für Norddeutschland in einem der größten Handelskonzerne und damit verbundene Branchenkenntnisse im Handel, den Zuliefer-Unternehmen sowie in der Logistik und in allen kaufmännischen Bereichen.

Zu ihren vorherigen Aufgaben gehörten auch die Leitung von Projekten in den Bereichen Vertrieb, IT und Unternehmensstrategie. Durch ihre erzielten Erfolge wurde Sie bis zur Bereichsleiterin Inhouse Consulting Vertrieb befördert.

Die Agentur für Interim Manager AIM GmbH wünscht Frau Papcke einen erfolgreichen Start und gutes Gelingen in ihren neuen Projekten. Sie unterstützt mit Ihrem Know-how die Agentur für Interim Manager nicht nur in der kurzzeitigen Überbrückung von Vakanzen, sondern bringt zusätzliche Kenntnisse in operativen und strategischen Aufgaben aus dem Handel und damit verbundenen Unternehmen mit. Kerstin Papcke und die Agentur für Interim Manager liefern die richtigen Persönlichkeiten mit Branchen- und Praxiserfahrung nach individuellen Vorgaben der Unternehmen.

Agentur für Interim Manager AIM GmbH
Werner von Beyer
Geschäftsführer

Aktuelle Herausforderungen für Mittelstands-Unternehmen

Aktuelle Herausforderungen für Mittelstands-Unternehmen –
Erfahrungen aus unseren Kundenprojekten

Branche: Automobil, Automobil-Zulieferer, -Ausrüster

Bei der Agentur für Interim Manager gehen jeden Tag diverse Anfragen zu Tätigkeiten und Projekten ein, die mit eigenen Mitarbeitern in den Unternehmen nicht zu bewältigen sind. Oft sind im Management und bei Fachspezialisten die Ressourcen begrenzt oder zu verschiedenen Themen ist kein oder zu wenig qualifiziertes Know-how und eigene Erfahrungen vorhanden, speziell in unternehmenskritischen Phasen.

Aufgrund der Anfragen seitens unserer Kunden können wir sehr genau und frühzeitig aktuelle Trends in einzelnen Branchen erkennen, die sich aktuell auch in den Wirtschaftszahlen und Prognosen widerspiegeln.

Bei unseren Mittelstands-Kunden aus der Automobil-Zulieferindustrie und deren Ausrüster sehen wir teilweise seit Ende letzten Jahres aktuelle folgende Herausforderungen:

  1. Aufgrund des Handelskriegs mit USA mit starken, wirtschaftlichen Einflüssen und Preisreduktionen, dem verschleppten Diesel-Gate und dem drohenden Brexit besteht hoher Veränderungs- und Anpassungsdruck. Hierzu sind Fachspezialisten und -Manager für Restrukturierung, Lean Production und Prozess-Optimierungen stark gesucht. Die meisten Unternehmen stehen daher vor der Herausforderung, auf die veränderten Anforderungen der Kunden zu reagieren und neben ihrem Kerngeschäft gleichzeitig neue digitale Produkte und Innovationen zu entwickeln.
  2. Die Digitalisierung ist zentraler Treiber für unternehmerisches Wachstum und Wertschöpfung, aber eine reine technologische Lösung ist meist nicht zielführend. Es besteht ein hoher Bedarf an Spezialisten in strategischer und praxisorientierter Digitalisierung und Transformation, nach Experten und Projektleitern für Einführung, Ausbau und Optimierung in Industrie 4.0, IoT und die Entwicklung digitaler Services und Prozesse. Starke Herausforderungen sind zudem die Integration in vorhandene Systeme und die Einführung von ganzheitlicher IT-Security über alle Systemen. Die Lösung geht weit über System-Automatisierung, Fertigungstechnik-Software und den Daten­fluss zwischen kaufm. Lösungen und Office-Systemen hinaus.
  3. Agilität ist derzeit das Schlagwort der Arbeitswelt: Prozesse, Ziele, Unternehmen, Führungskräfte, Mitarbeiter – Alles und alle sollen agiler werden. Doch wie gelingt der kulturelle und organisatorische Wandel – die agile Transformation? Und wie vermeidet man die typischen Schwachstellen dieser neuen Welt? Dabei sollen die neuen Produkte und Services, mit konsequenter Orientierung am Kundennutzen, auf den Markt gebracht werden.

Aus aktuellen Projekten haben unsere Interim Manager strategische und operative Erfahrungen in ähnlichen Aufgaben und Projekten gesammelt und können bei unseren Kunden bedarfsgerechte Unterstützung und Lösungen schnell und individuell adaptieren und realisieren.

Mit unserer langjährigen Erfahrung und einem Pool an sehr erfahrenen Interim Managern unterstützen wir Sie gerne in aktuellen Projekten, Fragen und Problemen mit dem jeweils best-geeigneten Interim Manager in zeitlich befristeten Projekten. In diesen zentralen Aufgaben liegen oft die strategischen Schlüssel für ihren künftigen unternehmerischen Erfolg.

Fazit:
Statement von Dr. Dieter Zetzsche, ex-CEO der Daimler AG:
Wir leben in einer disruptiven Welt. Bevor wir angegriffen werden, wollen wir uns lieber selbst angreifen.

Ich freue mich über ihre Ansicht zu diesem Thema.

Agentur für Interim Manager, Nürnberg
Werner von Beyer
Geschäftsführer

Der Gewinn liegt im Einkauf!

Der Gewinn liegt im Einkauf!

Diese alte Kaufmannsregel hat nach wie vor Bestand. Sie gilt nicht nur in der Industrie und im Handel, sondern in allen Branchen.
Nahezu alle Preise im Einkauf und Verkauf werden vom Markt diktiert. Mit dem Internet sowie Markt- und Anbieterplattformen ist es sehr schnell möglich, sich einen ersten Preisüberblick zu verschaffen. Dann folgen detaillierte Verhandlungen um Mengen, Zusatzkosten, Quoten, Lieferbedingungen, Qualitätsstandard. Jeder Lieferant wird sich natürlich nicht in die Karten sehen lassen, was Auslastung, Materialeinkauf, Notwendigkeiten und weitere interne Faktoren betrifft. Teilweise werden aber von den Marktführern die Offenlegung der Details im „Open-Book“- Verfahren gefordert. Aber selbst hier gibt es genügend Möglichkeiten, seine Spannen zu optimieren.

Hierdurch entsteht eine der wesentlichen Aufgaben für den Einkauf, Aufträge zu geringsten Kosten und mit hoher Qualität abzuwickeln.
Dies ist eine allseits bekannte Grundlage. Doch wie sieht der Alltag aus?

Aufgrund des Termindrucks, der hohen Belastung und Auslastung des Einkaufsbereiches, werden die Themen oftmals nur noch „abgewickelt“, die Teile möglichst schnell nach bestem Wissen und Gewissen beschafft. Es bleibt keine Zeit, um die bekannten operativen und strategischen Optimierungen in Angriff zu nehmen, neue Liefermöglichkeiten zu finden oder die Beschaffungsprozesse zu optimieren und damit kostengünstiger zu gestalten.
Die Frage stellt sich: Wie schafft man es, an dieser Schlüsselstelle des Gewinns – trotz der fehlenden Ressourcen – einen Quantensprung zu erreichen?

Lösungsmöglichkeit
Die Lösung ist der Einsatz eines qualifizierten Einkaufsoptimierers in Form eines erfahrenen und professionellen Interim Managers, der diese Erfahrung auch aus anderen Branchen und Unternehmen mitbringt.

Wir wissen aus verschiedenen Besetzungsprojekten, dass ein externer Experte, der für eine definierte Zeit eine solche Aufgabe übernimmt, nicht nur die erforderlichen Zeitressourcen, Wissen und Erfahrung hat, sondern dieses Wissen auch Kraft seiner Erfahrung und Seniorität in der Praxis umsetzt.
Er hat in der Regel durch ähnliche Aufgaben ein sehr breites Spektrum an Erfahrungen und weiß, bezogen auf die Struktur des jeweiligen Kunden, wo anzupacken ist und wie man am optimalsten zum Ziel kommen kann. Die Aufgabe des Interim Managers ist es, nicht nur für Firmen-individuelle Vorschläge zu entwickeln, sondern diese auch nachhaltig in die Praxis mit messbaren Ergebnissen umzusetzen. Hierzu bedarf es natürlich der Zusammenarbeit mit den Fachbereichen eines Unternehmens für die Erstellung der Analyse und die Unterstützung bei der schnellen und pragmatischen Umsetzung. Letztendlich profitieren die Fachbereiche mittel- und langfristig von dieser Zusammenarbeit.

Das Portfolio der Maßnahmen ist dabei sehr unterschiedlich und vielfältig und wird auf die Situation des Unternehmens abgestimmt.
Es gibt hierzu, neben den gezielte Einkaufsverhandlung mit Schlüssellieferanten und Vertragsoptimierung, verschiedene Ansätze.

Ein Portfolio an weiteren Möglichkeiten könnten sein:
 Preisreduzierungen durch Bündelung von Lieferanten oder durch den Aufbau von Alternativlieferanten
 Prozesskosten-Optimierung
 Lean Produktion / Lean Logistics
 Kostenreduzierung durch Lieferantenqualifizierung
 „Make or Buy“ Entscheidungen, in großen oder kleinen Volumen
 Durchführung von Maßnahmen zur Produktvereinfachung (aus 3 mach 1)
 Evtl. Outsourcing von „Commodities“ uvm.

Neben diesen direkten Einsparmöglichkeiten ergeben sich durch einen „Einkaufsoptimierer“ automatisch, zusätzliche indirekte und nachhaltige Optimierungen wie:
 Schulung der Einkaufsmitarbeiter und nachhaltige Erhöhung derer Performance
 Anpassung der Organisation, Optimierung der Prozesse im Einkauf und Disposition

Durch diese Maßnahmen ergaben sich in unseren Projekteinsätzen in der Regel nachhaltige Einsparungen in zweistelligen %-Zahlen und mehr !

Diese Projekterfolge sind maßgeblich abhängig vom Einsatz und der Auswahl der geeigneten Spezialisten. Für diese Auswahl unterstützt der Interim Provider mit seinen Erfahrungen und Methoden zu Auswahl der Experten.

Hiermit werden zielgerichtet passende Interim Manager ausgesucht und vorgeprüft, die sowohl die fachliche Qualifikation aus den Branchen mitbringen, die aber auch die passenden Persönlichkeiten besitzen, die mit dem Unternehmen und der Abteilung harmonieren. Diese Einkaufsoptimierer stülpen keine Standardlösungen über, sondern analysieren aus Ihrem langjährigen Know-how und Wissen, abgestimmt auf das Unternehmen und setzen die passenden Lösungen und Optimierungen um.

Hieraus entstehen optimale und nachhaltige Einkaufserfolge. Gleichzeitig wird auch der komplette Einkaufsprozess auf ein höheres Niveau gehoben. Der ROI (hier: Return on Interim) ist dabei nachweisbar.

Wir unterstützen Sie sehr gerne bei der Auswahl des geeignetsten Optimierers!

Ich freue mich auf ihre Kontaktaufnahme.

Ulrich Kuchenbaur, Dipl. Wirtsch.Ing.
Agentur für Interim Manager AIM
Büro Stuttgart
Tel. 0711 273 837 12
uk@agentur-fuer-interimmanager.de

HR Einsatz eines Interim Managers zur Werkssanierung und Restrukturierung

HR-Einsatz eines Interim Managers zur Werkssanierung und Restrukturierung

Der Konzernvorstand eines bekannten IT-Unternehmens (Hersteller) erarbeitete mit Unterstützung eines namhaften Beratungsunternehmens ein Restrukturierungskonzept, mit dem Ziel die eigene Werkkapazitäten und Fertigungstiefe merklich zu verringern und damit die Kosten deutlich zu senken.

Für die Umsetzung wurde AIM beauftragt, einen geeigneten Interim Manager mit nachhaltiger Restrukturierungserfahrung als Senior HR-Manager mit sehr guten betriebswirtschaftlichen Erfahrungen zu finden und zu besetzen.

Seine vordringlichste Aufgabe bestand darin, die Kosten, Zeitarbeitsfirmen  und Belegschaft am Produktions-Standort in Deutschland mit nachhaltigen Aktionen zu senken. Dazu wurden zwei der drei Werke zusammengelegt. Hierdurch trennte sich unser Kunde innerhalb von 12 Monaten von über 50 Prozent der Werksmitarbeiter und zugehörigen Verwaltungsmitarbeitern. Um die bleibenden Arbeitsplätze nachhaltig zu mit den besten Mitarbeitern zu sichern, wurde aus ein Haustarifvertrag abgeschlossen. Die verbleibenden Arbeitnehmerseite erhielt in einer zweiten Stufe eine Arbeitsplatzgarantie von vier Jahren. Zudem wurde eine Investitionssumme von 15 Millionen Euro zugesagt, um den Standortaus zubauen. Im Gegenzug akzeptierte die Belegschaft das Restrukturierungsprogramm. Parallel zur Sanierung investierte das Unternehmen in Maschinen und baute die Forschungsaktivitäten aus.

Aus Sicht des Unternehmens wurden hier ein nachhaltige Lösung entworfen und mit sehr guten Resultaten umgesetzt, die es dem Unternehmen mittel- und langfristige ermöglicht, hohe Kosten einzusparen. Nach Beurteilung des Kunden wurden erst durch Einsatz eines IM Schritte möglich, die mit dem vorhandenen Management nicht möglich gewesen wären und die eine künftige Zusammenarbeit nicht behindert.

Die Agentur für Interim Manager AIM GmbH ist ein national und international tätiger Interim Management Provider und Vermittler von hochkarätigen Interim Managern für zeitlich befristete Projekte, bei der alle Partner nachweislich in gehobenen Management Positionen operativ und strategisch in verschiedenen Branchen erfolgreich waren.
Wir unterstützen Mittelständische Unternehmen, Konzerne und Beratungsunternehmen oft in unternehmenskritischen Phasen bei Problem-Projekten, der Einführung neuer Technologie, in Restrukturierungsprojekten oder bei Firmenübernahmen. Speziell bei einem nicht geplanten Ausfall vom Vorständen, Geschäftsführern, Managern und Experten können wir kurzfristig geeignete Fach- und Branchenexperten vorstellen, die nicht über einen zeitaufwendigen Recruiting Prozess über Personalberatungen erst gefunden werden müssen und die sofort einsetzbar sind.
Kontaktieren Sie bitte bei Bedarf unsere regional vertretenen Partner in  Berlin, Bonn, Düsseldorf, Hamburg, München, Nürnberg und Stuttgart, oder rufen Sie in der Zentrale in Nürnberg an. Wir helfen Ihnen weiter.

Agentur für Interim Manager AIM,
Nürnberg
Werner von Beyer,

Interim Management – so erfolgreich wie nie

Interim Management – so erfolgreich wie nie

Pressmitteilung

Mit den neusten Studien und Jahresprognosen erwarten die Provider und Dachgesellschaften im Bereich Interim Management und Unternehmensberatungen eine weiterhin sehr starke Trendentwicklung mit starker Zunahme des Honorarvolumens. Durchschnittlich hat sich der Branchenumsatz im Jahr 2018 um ca. 205 Mio. € auf knapp 2 Mrd. € gesteigert. Für 2019 wird nochmals eine Steigerung um 275 Mio. € auf deutliche über 2,2 Mrd. € erwartet.

Die Anzahl der Interim Manager in Deutschland hat sich in 2018 auf über 10.000 deutlich erhöht und wird weiter wachsen. Inzwischen sehen die meisten Unternehmen, die Interim Manager in Einsatz hatten, deutlich mehr Vorteile. Alte Vorbehalte der Firmen sind längst verschwunden und immer mehr Firmen setzen auf die Vorteile durch Manager und Spezialisten auf Zeit. Die meisten der eingesetzten Interim Manager hatten eine Vollauslastung von über 10 Monaten in 2018. Als Zeichen hiervon hat sich auch der durchschnittlich Tagessatz merklich erhöht und liegt bei über 1.150€ pro Tag bei Projekten zwischen 3 und 6 Monaten, wobei viele unserer Projekt über 9 Monaten Einsatzdauer liegen.

Eine starke Nachfrage ergab sich vor allen in den Aufgabengebieten der Digitalisierung sowie der Umsetzung und Transformation dieser neuen Prozesse und Produkte. Weitere starke Zuwächse waren in General-Management-Aufgaben auf Zeit und in technischen und IT-Spezialthemen wie Fertigungstechnik, Automobile Softwareentwicklung, IT-Sicherheit, Industrie 4.0 und Vertrieb bzw. Vertriebsmanagement.

Nach unseren Erfahrungen lagen die der größte Zuwachs in den Branchen Automobil- und Automobil-Zulieferer, ebenso im Bereich Banking und Finanzdienstleister sowie Chemie-Pharma. Ein spürbarer Zuwachs im Einsatz von Interim Managern lag auch im Management Aufgaben in Logistik und Transportation.

 

Agentur für Interim Manager AIM
Werner von Beyer
Geschäftsführer
Nürnberg

Agentur für Interim Manager AIM erweitert in München ihre Standorte mit Herrn Peter Blaha

Mit dem neuen AIM Partner Peter Blaha, Mag. rer. oec., MBA, erweitert die Agentur für Interim Manager nicht nur die lokale Präsenz im Großraum München, sondern erweitert ihr Branchen Know-how in den Schwerpunkten Banken, Versicherungen, Gesundheitswesen, Pharma und Handel. Seine funktionalen Schwerpunkte liegen hierbei in Vertrieb, Führungskräfteentwicklung, Coaching und Change-Management.

Herr Peter Blaha verfügt über langjährige und tiefgehende Kenntnisse aus der Beratung von Mittelstandskunden und Konzernen, wo er als Geschäftsführer und Mitinhaber internationale Projekte in Coaching, Beratungen, Trainings und Supervisionen in automotiven Industrien erfolgreich übernommen hat.

Seine Motivation, Partner der Agentur für Interim Manager AIM zu werden, war: Die nachhaltige Gestaltung und Begleitung von Veränderungs- und Optimierungsprozessen bei AIM Kunden durch den gezielten Einsatz von erfahrenen Interim Managern. Nach seiner Einschätzung bringen AIM und ihre Interim Manager tiefgehendes Know-how im Personal- und Changemanagement, gepaart mit der eigenen Führungserfahrung im operativen Geschäft, aber auch in außergewöhnlichen Aufgabenstellung und Strategie-Entwicklungen.

Mit Unterstützung der Agentur für Interim Manager werden nicht nur Vakanzen kurzfristig überbrückt, sondern auch zusätzliches Know-how in neuen Technologien und Strategien den Firmen für eine definierte Zeit zur Verfügung gestellt. AIM liefert dafür die richtigen Persönlichkeiten mit Branchen- und Praxiserfahrung.

Agentur für Interim Manager AIM GmbH
Werner von Beyer
Geschäftsführer

Digitale Transformation – Industrie 4.0 – Was ist zu tun?

Viele Unternehmen sind aufgeschreckt – „Digitale Transformation – Industrie 4.0“!
Schlagworte, die in allen Medien sind.
Es stellt sich die zwingende Frage: „Was muss man tun?

Müssen und können alle Maschinen miteinander kommunizieren? Muss jeder Schritt in der Produktion automatisiert werden? Sind die Prozesse so durchgängig, dass es wirtschaftlich sinnvoll ist zu modernisieren? Was bringt es in der Realität und nicht nur in der Theorie? Wie funktioniert das und was kostet es? Und vor allem: Wer macht das?

Die eigene IT hat meist gerade zu dieser Zeit sehr viele Projekte und sind oftmals das „Bottleneck“ im Unternehmen. Zudem liegt nicht zwingend die spezifische Erfahrung in diesen Themen vor, sondern eher in kaufmännischen Systemen und Office Produkten. Die IT ist bei derartigen Projekten eher der Umsetzer, der auch die Verzahnung zu anderen IT-Lösungen übernehmen muss.

Die sinnvollste Lösung ist daher sicher die Umsetzung mithilfe externer Unterstützung.
Oftmals gibt es hierzu Ängste und die negative Erfahrung, dass Dienstleister ohne spezialisierte Aufsicht und detaillierte Anforderungen Ihr Konzept einem Unternehmen überstülpen und dies zu oft hohen Tagessätzen. Deshalb ist es sehr wichtig, sich eine Unterstützung zu suchen die passt. Diese stimmt die Anforderungen mit GF und Fachbereichen ab und entwickelt hieraus eine technisch und wirtschaftlich sinnvolle Lösung. In der Realisierungsphase übernimmt dieser Experte dann die Projektleitung und Umsetzung, überprüft die Ergebnisse und unterstützt bei der Einführung.

Eine der gängigen Alternativen, die immer mehr genutzt werden, ist hier der Einsatz von Manager auf Zeit, sprich einem Interim Manager.

Dies sind sehr erfahrene IT Manager, die meist jahrelang IT-Abteilungen, Prozess-Management und IT-Entwicklungen in der Industrie geleitet haben und praktische Erfahrung „Hands-on“ mitbringen, aber auch die Anforderungen und Gegebenheiten aus den Unternehmen bestens kennen. Durch diverse Projekte (in der Selbständigkeit), wurden ähnliche Themen bereits mehrfach umgesetzt. Es ist ein großer Erfahrungsschatz in der digitalen Transformation vorhanden. Somit ist das Vorgehen sehr pragmatisch und vor allem unternehmensbezogen.

Im ersten Schritt analysiert der Interim Manager die Situation und den Stand des Unternehmens, vor allem auch was wirklich gewünscht und benötigt wird. Hieraus leitet er, gemeinsam mit dem internen Team und den Know-how- und Entscheidungs-Trägern die Roadmap für die Zukunft ab und setzt diese, nach Abstimmung, verantwortlich um.
Zusammenfassend: Eine sehr pragmatische, aber auch kostengünstige Lösung.

Doch wie findet man diese sehr ausgesuchten Spezialisten, da der Projekterfolg maßgeblich von der Auswahl des geeigneten Kandidaten geprägt ist?

Dies ist die Aufgabe von Interim Providern. Wir suchen nach Kundenvorgabe zielgerichtet den passenden Interim Manager und stellen den vor, der sowohl die fachliche Qualifikation mitbringt, aber auch die zum Unternehmen und den Fachabteilung passenden persönlichen Eigenschaften besitzt.

Bei Interesse zeigen wir Ihnen gerne Details bei einem Termin auf, in dem wir Ihnen bereits erfolgreich getätigte Projekte und unsere Arbeitsweise vorstellen.
Vereinbaren Sie einfach einen unverbindlichen Termin mit mir.

Agentur für Interim Manager AIM
Ulrich Kuchenbaur
Partner
Büro Stuttgart

Was kosten Interim Manager in der Praxis?

Interim Management hat sich in der deutschen Industrie etabliert. Manager auf Zeit sind das flexibelste und ein sehr effizientes Instrument einer modernen Unternehmensführung. Jährlich wächst dieser Markt daher um über 10%.

Eine Hemmschwelle für viele Entscheider ist oft die Annahme „Interim Manager sind teuer“.

Die Frage ist: Was ist teuer?
Was kosten diese Spezialisten? Und wie sind diese im Vergleich mit fest
angestellten Mitarbeitern? Lt. dem Verband der DDIM (Dachverband Deutsches Interim Management) liegen die Tagessätze von Interim Manager im mittleren Management zwischen 800,– und 1.300,– €, je nach Erfahrung, Kompetenz, Position und Aufgabenstellung des IM. Hinzu kommen Providerhonorare in Höhe von 25 – 35 %.

Das klingt erst einmal nicht gerade günstig.

Doch wie ist dies im Vergleich zu fest angestellten Mitarbeitern und Managern zu bewerten?
Bei diesem Vergleich hat man sehr schnell die Jahresgehälter der Mitarbeiter im Kopf. Allerdings bezahlt der Interim Manager seine kompletten Sozialleistungen selbst (ca. 22 % zusätzlich), was beim Festangestellten nicht direkt ersichtlich ist. Auch werden beim Interim Manager nur wirklich geleistete Tage entlohnt. Das bedeutet, der Interim Manager bekommt keine Urlaubstage (ca. 13 %), keine Feiertage (ca. 5 %) und natürlich auch keine Krankheitstage (2-4 %) bezahlt. Zusätzlich sind auch die Kosten für das Firmenfahrzeug, Zahlungen für Zusatzversicherungen (zusätzliche Rentenabsicherung) und oftmals auch Kosten im Rahmen einer „Trennung“ zu berücksichtigen.

Nimmt man ein Jahresgehalt von bspw. 120.000,– € bei einem mittleren Manager an, so ergibt sich unter Berücksichtigung der obigen ganzheitlichen Kosten, ein Bruttojahresgehalt von ca. 190.000 € und mehr. Da der Interim Manager eine jährliche Auslastung von durchschnittlich 70% hat, muss auch dies mit eingerechnet werden. Zudem fallen in dieser Zeitspanne keine Kosten für einen angestellten Manager an. Final sind die Unterschiede am Ende oft marginal.

Neben der Frage „Was kostet er/sie?“, ist aber die wichtigere Frage „Was bringt er/sie – was ist der Zusatznutzen?“.

Interim Manager sind hochqualifizierte Manager, oft über 50 Jahre, mit einer sehr hohen Fach-, Führungskompetenz und Durchsetzungsvermögen, inkl. der Erfahrung aus mehreren Mandaten und Projekten und Sie sind nur dem Auftrag verpflichtet. Sehr häufig trägt der Interim Manager daher im Rahmen seiner Tätigkeit zu einer Professionalisierung der Fachbereiche bei. Bei einer Vakanz-Überbrückung werden in der Regel parallel die Prozesse zusätzlich optimiert.

Gerade bei Projekten gelingen diese nicht nur besser, sondern auch schneller und kostengünstiger als mit langjährigen, angestellten Mitarbeiter bzw. Managern.

Die wesentliche Frage ist aber, was kostet es, wenn man wichtige oder neue Projekte aus Kapazitäts- oder Know-how Gründen nicht fach- und zeitgerecht abschließen kann oder bei entstehenden Vakanzen die Leistungsfähigkeit und Performance der Abteilung oder des Unternehmens sinkt, mit allen daraus folgenden, negativen Konsequenzen.

Die Praxis-Erfahrung zeigt, dass es viel teurer sein kann, wenn man „Dinge nicht anpackt“.

Agentur für Interim Manager AIM
Stuttgart

Ulrich Kuchenbaur, Partner