Wie Restrukturierung gelingt!

Die aktuelle wirtschaftliche Situation führt vermehrt zur Schieflage von Unternehmen. Um diese wieder „auf Spur“ zu bringen sind oftmals externe Restrukturierungsspezialisten oder im neudeutschen „Chief Restructuring Officer“ (CRO) – erforderlich. Wir berichten aus unserer Erfahrung, wie Restrukturierung gelingt!

Eigene Manager und Ressourcen sind meist in die Historie und Entwicklung des Unternehmens eingebunden, dadurch oft befangen und manchmal voreingenommen, was oftmals keine optimale Lösung erwarten lässt. Eine unbefangene und moderne Herangehensweise ist eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen von Transformation und Change Management.

Ein externer Restrukturierer geht „open minded“ an die Sache und analysiert auch Tabu-Themen und unantastbare Bereiche.
Das Ziel jeder Restrukturierung ist, ein Unternehmen möglichst schnell wieder auf Kurs und in die Gewinnzone zu bringen. Dabei gilt es auch die mittel- und langfristige Perspektive zu berücksichtigen.

Ganz wesentlich für das Gelingen ist die Wahl des richtigen CRO’s.
Bei der Auswahl ist entscheidend, in welcher Lage sich das Unternehmen befindet.
Es ist die Frage zu stellen, ob ein Unternehmen ein temporäres Problem hat, oder ob es sich in einer Existenz bedrohlichen Schieflage oder sich vor einer möglichen Insolvenz befindet. Je nachdem sind unterschiedliche Schwerpunkte und Ausrichtungen des CRO gefragt.

Für eine existentielle Restrukturierung ist eine hohe finanzwirtschaftliche und rechtliche Erfahrung und natürlich Know-how aus vergleichbaren Projekten notwendig. Zusätzlich muss der CRO auch die Strukturen des Unternehmens sowie die branchenspezifischen Themen gut kennen. Ein Konzern hat dabei ein anderes Herangehen als eine KMU, wie auch bei einem produzierenden Unternehmen oftmals andere Dinge zu beachten sind, als in Handelsunternehmen.

Ziel einer Restrukturierung ist dann im zweiten Step auch die langfristige strategische Unternehmenssicherung und Ausrichtung. Hier hilft dem CRO ein tiefer Markt- und Brancheneinblick, sowie eine vertriebliche und strategische Komponente.

Wesentlich für diese anspruchsvolle Aufgabe sind auch die erforderlichen Softskills des CRO.
Dieser muss krisenerfahren sein, meist generalistisch veranlagt und benötigt ein ausgeprägtes, kommunikatives Geschick, um die unterschiedlichsten Stakeholder in der Veränderung hinter sich zu bringen. Für die Transformation ist eine hohe Umsetzungsorientierung und Kompetenz, gepaart mit einem guten Pragmatismus erforderlich sowie eine hohe Durchsetzungsfähigkeit.

Zusammengefasst bedeutet dies, dass der Erfolg der Restrukturierung ganz wesentlich von der Auswahl des passenden CRO abhängt. Ich habe bereits Fälle erlebt, wo man durch Reduzierung des Deckungsbeitrages sich kurzfristig den Markt „erkauft“ hat und danach langfristig nicht mehr richtig auf die Füße kam, da sich die Preise nicht mehr entsprechend anheben ließen. Spannend sind auch im produzierenden Gewerbe und im Maschinenbau, Lösungsansätze zur „kostenreduzierten Konstruktion“, was zuerst genial klingt, aber in der Praxis nicht nur Qualitätsprobleme nach sich zieht, sondern durch diese Kunden verärgert und evtl. abspringen lässt.

Diese Erkenntnis führt dazu, dass man als Unternehmen oder Unternehmer bei einem Restrukturierungsvorhaben darauf achten sollte, dass insbesondere bei Beratungen, ein erfahrenes Beratungsteam mit branchen- und firmenspezifischem Knowhow vorhanden ist und zum Einsatz kommt. Beim Einsatz eines externen CRO’s ist es wichtig, dass unternehmens- und situationsspezifisch der optimale CRO gefunden wird, der diese Aufgabe in enger Zusammenarbeit mit einem firmeninternen Team leitet und umsetzt.

Es stellt sich immer wieder die Frage, ob es die bessere Lösung ist, sich individuell einen CRO zu suchen, oder eher eine Beratung einzusetzen. Beides hat Vor- und Nachteil sowie erhebliche Unterschiede in den Kosten.

Bei der Beauftragung einer Beratung ist es wesentlich, dass diese sich auf die Restrukturierung und Optimierung spezialisiert hat. Diese kommen meist mit einem Stab von Beratern ins Unternehmen, ermitteln und analysieren die Themen und geben entsprechende Umsetzungsempfehlungen, die sich oft auf die essentiell erforderliche Kosteneinsparungen beschränken und standardisiert sein könnten.
Ein erfahrener CRO tritt als Interim Manager auf Zeit hingegen oft allein oder mit kleinem Team an. Dieser besitzt immer eine langjährige operative Erfahrung in ähnlichen Projekten, zum Beispiel als Geschäftsführer oder Restrukturierungsspezialist, wodurch er sehr schnell und pragmatisch die Themen im Unternehmen erkennt, aufnimmt und umsetzt. Meist führt der CRO dabei interne Arbeitsgruppen aus dem Unternehmen, was den großen Vorteil mit sich bringt, dass das Fachknowhow abgefragt und eingesetzt wird. Der zusätzliche Gewinn ist, dass aus den „Betroffenen“ nach der Umsetzung „Beteiligte“ werden, die das Projekt auch nach Ausscheiden des CRO langfristig und nachhaltig weitertragen.

Auf diese Auswahl des CRO haben sich einige wenige Provider, wie die Agentur für Interim Manager, spezialisiert. Unsere Aufgabe ist, spezifisch für den Einzelfall, den optimalen und passenden CRO zu suchen und zu vermitteln. Durch unsere Spezialisierung und Marktkenntnisse, aber auch die kompetente Einschätzung und Kenntnis der vorhandenen unternehmerischen Themen, gelingt dies bestens.

Wie so oft gilt das Motto: „Der Mensch macht den Unterschied“.

Gerne unterstütze ich dabei den optimalen Interim Manager / CRO für Ihre Aufgabe zu finden.

Herzlicher Gruß

Ulrich Kuchenbaur

Partner der Agentur für Interim Manager AIM
Kolpingstr. 4, D-73732 Esslingen
Tel: 0711-273 837 12 – Mob: 0172.71 39 520
Mail: uk@agentur-fuer-Interimmanager.de
www.agentur-fuer-interimmanager.de

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