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Agentur für Interim Manager AIM erweitert in München ihre Standorte mit Herrn Peter Blaha

Mit dem neuen AIM Partner Peter Blaha, Mag. rer. oec., MBA, erweitert die Agentur für Interim Manager nicht nur die lokale Präsenz im Großraum München, sondern erweitert ihr Branchen Know-how in den Schwerpunkten Banken, Versicherungen, Gesundheitswesen, Pharma und Handel. Seine funktionalen Schwerpunkte liegen hierbei in Vertrieb, Führungskräfteentwicklung, Coaching und Change-Management.

Herr Peter Blaha verfügt über langjährige und tiefgehende Kenntnisse aus der Beratung von Mittelstandskunden und Konzernen, wo er als Geschäftsführer und Mitinhaber internationale Projekte in Coaching, Beratungen, Trainings und Supervisionen in automotiven Industrien erfolgreich übernommen hat.

Seine Motivation, Partner der Agentur für Interim Manager AIM zu werden, war: Die nachhaltige Gestaltung und Begleitung von Veränderungs- und Optimierungsprozessen bei AIM Kunden durch den gezielten Einsatz von erfahrenen Interim Managern. Nach seiner Einschätzung bringen AIM und ihre Interim Manager tiefgehendes Know-how im Personal- und Changemanagement, gepaart mit der eigenen Führungserfahrung im operativen Geschäft, aber auch in außergewöhnlichen Aufgabenstellung und Strategie-Entwicklungen.

Mit Unterstützung der Agentur für Interim Manager werden nicht nur Vakanzen kurzfristig überbrückt, sondern auch zusätzliches Know-how in neuen Technologien und Strategien den Firmen für eine definierte Zeit zur Verfügung gestellt. AIM liefert dafür die richtigen Persönlichkeiten mit Branchen- und Praxiserfahrung.

Agentur für Interim Manager AIM GmbH
Werner von Beyer
Geschäftsführer

Digitale Transformation – Industrie 4.0 – Was ist zu tun?

Viele Unternehmen sind aufgeschreckt – „Digitale Transformation – Industrie 4.0“!
Schlagworte, die in allen Medien sind.
Es stellt sich die zwingende Frage: „Was muss man tun?

Müssen und können alle Maschinen miteinander kommunizieren? Muss jeder Schritt in der Produktion automatisiert werden? Sind die Prozesse so durchgängig, dass es wirtschaftlich sinnvoll ist zu modernisieren? Was bringt es in der Realität und nicht nur in der Theorie? Wie funktioniert das und was kostet es? Und vor allem: Wer macht das?

Die eigene IT hat meist gerade zu dieser Zeit sehr viele Projekte und sind oftmals das „Bottleneck“ im Unternehmen. Zudem liegt nicht zwingend die spezifische Erfahrung in diesen Themen vor, sondern eher in kaufmännischen Systemen und Office Produkten. Die IT ist bei derartigen Projekten eher der Umsetzer, der auch die Verzahnung zu anderen IT-Lösungen übernehmen muss.

Die sinnvollste Lösung ist daher sicher die Umsetzung mithilfe externer Unterstützung.
Oftmals gibt es hierzu Ängste und die negative Erfahrung, dass Dienstleister ohne spezialisierte Aufsicht und detaillierte Anforderungen Ihr Konzept einem Unternehmen überstülpen und dies zu oft hohen Tagessätzen. Deshalb ist es sehr wichtig, sich eine Unterstützung zu suchen die passt. Diese stimmt die Anforderungen mit GF und Fachbereichen ab und entwickelt hieraus eine technisch und wirtschaftlich sinnvolle Lösung. In der Realisierungsphase übernimmt dieser Experte dann die Projektleitung und Umsetzung, überprüft die Ergebnisse und unterstützt bei der Einführung.

Eine der gängigen Alternativen, die immer mehr genutzt werden, ist hier der Einsatz von Manager auf Zeit, sprich einem Interim Manager.

Dies sind sehr erfahrene IT Manager, die meist jahrelang IT-Abteilungen, Prozess-Management und IT-Entwicklungen in der Industrie geleitet haben und praktische Erfahrung „Hands-on“ mitbringen, aber auch die Anforderungen und Gegebenheiten aus den Unternehmen bestens kennen. Durch diverse Projekte (in der Selbständigkeit), wurden ähnliche Themen bereits mehrfach umgesetzt. Es ist ein großer Erfahrungsschatz in der digitalen Transformation vorhanden. Somit ist das Vorgehen sehr pragmatisch und vor allem unternehmensbezogen.

Im ersten Schritt analysiert der Interim Manager die Situation und den Stand des Unternehmens, vor allem auch was wirklich gewünscht und benötigt wird. Hieraus leitet er, gemeinsam mit dem internen Team und den Know-how- und Entscheidungs-Trägern die Roadmap für die Zukunft ab und setzt diese, nach Abstimmung, verantwortlich um.
Zusammenfassend: Eine sehr pragmatische, aber auch kostengünstige Lösung.

Doch wie findet man diese sehr ausgesuchten Spezialisten, da der Projekterfolg maßgeblich von der Auswahl des geeigneten Kandidaten geprägt ist?

Dies ist die Aufgabe von Interim Providern. Wir suchen nach Kundenvorgabe zielgerichtet den passenden Interim Manager und stellen den vor, der sowohl die fachliche Qualifikation mitbringt, aber auch die zum Unternehmen und den Fachabteilung passenden persönlichen Eigenschaften besitzt.

Bei Interesse zeigen wir Ihnen gerne Details bei einem Termin auf, in dem wir Ihnen bereits erfolgreich getätigte Projekte und unsere Arbeitsweise vorstellen.
Vereinbaren Sie einfach einen unverbindlichen Termin mit mir.

Agentur für Interim Manager AIM
Ulrich Kuchenbaur
Partner
Büro Stuttgart

Was kosten Interim Manager in der Praxis?

Interim Management hat sich in der deutschen Industrie etabliert. Manager auf Zeit sind das flexibelste und ein sehr effizientes Instrument einer modernen Unternehmensführung. Jährlich wächst dieser Markt daher um über 10%.

Eine Hemmschwelle für viele Entscheider ist oft die Annahme „Interim Manager sind teuer“.

Die Frage ist: Was ist teuer?
Was kosten diese Spezialisten? Und wie sind diese im Vergleich mit fest
angestellten Mitarbeitern? Lt. dem Verband der DDIM (Dachverband Deutsches Interim Management) liegen die Tagessätze von Interim Manager im mittleren Management zwischen 800,– und 1.300,– €, je nach Erfahrung, Kompetenz, Position und Aufgabenstellung des IM. Hinzu kommen Providerhonorare in Höhe von 25 – 35 %.

Das klingt erst einmal nicht gerade günstig.

Doch wie ist dies im Vergleich zu fest angestellten Mitarbeitern und Managern zu bewerten?
Bei diesem Vergleich hat man sehr schnell die Jahresgehälter der Mitarbeiter im Kopf. Allerdings bezahlt der Interim Manager seine kompletten Sozialleistungen selbst (ca. 22 % zusätzlich), was beim Festangestellten nicht direkt ersichtlich ist. Auch werden beim Interim Manager nur wirklich geleistete Tage entlohnt. Das bedeutet, der Interim Manager bekommt keine Urlaubstage (ca. 13 %), keine Feiertage (ca. 5 %) und natürlich auch keine Krankheitstage (2-4 %) bezahlt. Zusätzlich sind auch die Kosten für das Firmenfahrzeug, Zahlungen für Zusatzversicherungen (zusätzliche Rentenabsicherung) und oftmals auch Kosten im Rahmen einer „Trennung“ zu berücksichtigen.

Nimmt man ein Jahresgehalt von bspw. 120.000,– € bei einem mittleren Manager an, so ergibt sich unter Berücksichtigung der obigen ganzheitlichen Kosten, ein Bruttojahresgehalt von ca. 190.000 € und mehr. Da der Interim Manager eine jährliche Auslastung von durchschnittlich 70% hat, muss auch dies mit eingerechnet werden. Zudem fallen in dieser Zeitspanne keine Kosten für einen angestellten Manager an. Final sind die Unterschiede am Ende oft marginal.

Neben der Frage „Was kostet er/sie?“, ist aber die wichtigere Frage „Was bringt er/sie – was ist der Zusatznutzen?“.

Interim Manager sind hochqualifizierte Manager, oft über 50 Jahre, mit einer sehr hohen Fach-, Führungskompetenz und Durchsetzungsvermögen, inkl. der Erfahrung aus mehreren Mandaten und Projekten und Sie sind nur dem Auftrag verpflichtet. Sehr häufig trägt der Interim Manager daher im Rahmen seiner Tätigkeit zu einer Professionalisierung der Fachbereiche bei. Bei einer Vakanz-Überbrückung werden in der Regel parallel die Prozesse zusätzlich optimiert.

Gerade bei Projekten gelingen diese nicht nur besser, sondern auch schneller und kostengünstiger als mit langjährigen, angestellten Mitarbeiter bzw. Managern.

Die wesentliche Frage ist aber, was kostet es, wenn man wichtige oder neue Projekte aus Kapazitäts- oder Know-how Gründen nicht fach- und zeitgerecht abschließen kann oder bei entstehenden Vakanzen die Leistungsfähigkeit und Performance der Abteilung oder des Unternehmens sinkt, mit allen daraus folgenden, negativen Konsequenzen.

Die Praxis-Erfahrung zeigt, dass es viel teurer sein kann, wenn man „Dinge nicht anpackt“.

Agentur für Interim Manager AIM
Stuttgart

Ulrich Kuchenbaur, Partner

Interim-Projekt – Schutz eines Kundennetzes im Umfeld Industrie 4.0 und IoT

Im Rahmen eines Kundenprojektes wurde die Agentur für Interim Manager beauftragt, einen Interim Manager zu finden, der bei einem Unternehmen im Bereich Automobil-Zulieferung (Tier 1) das operative, Produktionsnetz OT (Operational Technology) im Industrie 4.0-Umfeld und das IT-Netz miteinander nahtlos verzahnt und optimale IT-Security Lösungen ganzheitlich auswählt sowie die Installations- und Rollout-Projekte in mehreren Ländern leitet.

Hierzu wurde nach einer Risiko-Analyse eine moderne Technologie gesucht, die eine direkte Überwachung und Kontrolle aller physikalischen Geräte, technische, kaufmännischen und betrieblichen Prozesse und Ereignisse im Unternehmen überwacht und die Verfügbarkeit, Störungen, Eindringversuche und die Datensicherheit nahezu in Echtzeit erfasst, meldet und teilweise automatisiert behebt. Hierzu war eine enge Zusammenarbeit zwischen OT und IT zwingend notwendig, da beide Bereiche bis dahin für ihre eigenen Netze, Systeme und Verfahren verantwortlich waren. Hierzu wurde im Auftrag der Geschäftsleitung eine sehr erfahrene Persönlichkeit als Interim Manager in der Funktion eines Senior Projektmanagers gesucht und gefunden und für das Projekt verpflichtet. Er konnte aus früheren IT Security Projekten zudem verschiedene best-practice Lösungen mitbringen. Außerdem sollte er von beiden Bereichen (IT und OT) als neutrale Instanz gesehen werden, der nur dem Projekt verpflichtet war.

Auslöser für dieses Projekt war ein massiver Hackerangriffe auf das OT-Netze in der größten ausländischen Niederlassung, wo die Produktion und Fertigung nach Einführung von Systemen und Verfahren der neusten Generation von Industrie 4.0 und IoT nur mit den jeweiligen Hersteller Schutz-Komponenten abgesichert waren. Da es keine fertigen, übergreifenden Sicherheitslösung gab, musste eine Kombination von verschiedenen Sicherheits-Verfahren gefunden, eine Strategie entwickelt und ein Projekt zur Einführung und Implementierung in operative Verfahren entwickelt werden, die dann in alle Landesniederlassung ausgerollt werden konnten. Im Anschluss an dieses Projekt wurde ein aktives Sicherheitsmanagement für alle System-Welten im Unternehmen eingeführt.

Lösung: Basierend auf den industriellen Sicherheitsstandards ISA-99 und IEC 62443 wurde eine unternehmensweite Security-Strategie entwickelt, die netzübergreifend auch alle Komponenten zur Kommunikation beinhaltet. Weiterhin wurde im Rahmen von Sicherheitsstufen die Kommunikation und der Datenverkehr in die externen und internen Netzen definiert und überwacht. Hierzu wurden alle Assets aufgenommen und digital überwacht sowie die Konfigurationen digital hinterlegt, um eine schnelle Wiederherstellung der Systeme zu ermöglichen. Zudem wurden im Rahmen einer Risiko-Analyse ein SIEM Online-Monitoring (Security Information Management) definiert, entwickelt und installiert. Hierdurch können typische Aktionen von Malware i.d.R. schnell und effizient erkannt und behandelt werden. Hierdurch wird eine schnelle Reaktion auf Sicherheitsvorfälle möglich. Endpoint Lösungen im OT-Netz haben diese Lösungen abgerundet, wie sie im IT-Netzen und Office-Systemen schon lange eingesetzt werden.

Nach Meinung des Kunden hat sich der Einsatz des Interim Managers als sehr effizient und wirkungsvoll erwiesen, da das notwendige Know-how und die benötigte Kapazität in den beiden Bereichen IT und OT nicht ausreichend vorhanden war. Es wurde darüber hinaus vereinbart, dass jährlich ein Audit über Schwachstellen und Neuerungen durchgeführt wird und diese in das Security Konzept übernommen werden, da sich ständige neue Bedrohungen aus dem Internet entwickeln.

Interessant ist hierzu auch eine Studie von McKinsey, dass bis 2020 ca. 50 Milliarden Geräte mit dem Internet im Rahmen von IoT (Internet der Dinge) verbunden sein werden, die dann immer mehr in unser Leben direkt eingreifen (Home-, Fahrzeug-, Navigations- und Smart Meter-Lösungen, usw.)

Agentur für Interim Manager AIM
Nürnberg
Werner von Beyer

In eigener Sache – DSGVO – Datenschutz bei der Agentur für Interim Manager

Aufgrund der aktuellen europäischen Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO möchten wir Mandanten und Interim Manager auf folgenden Sachverhalt hinweisen.

Für die Vermittlung von Interim Managern in Kundenprojekte ist es unerlässlich, dass wir notwendige Daten von Interim Managern und Kunden speichern und verarbeiten. Deswegen messen wir dem Datenschutz größte Bedeutung bei.

Die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten geschieht unter Beachtung der geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung dieser Daten ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 b) DSGVO. Für die Bearbeitung im Rahmen unserer Kunden-Aufträge ist es notwendig, diese Daten elektronisch zu speichern und zu bearbeiten, um unsere vertraglichen Pflichten innerhalb der Besetzungsprojekte erfüllen zu können. Auf Basis der EU-Datenschutzgrundverordnung DSGVO liegt uns hierzu die formale Zustimmung der Interim Manager vor. Wird uns diese Zustimmung vor der Verarbeitung nicht erteilt, werden die Daten gelöscht. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie in ausführlicher Form auf unserer Homepage www.agentur-fuer-interimmanager.de unter Datenschutz.

Wir sichern Ihnen weiterhin zu, dass personenbezogene Daten nicht ohne Zustimmung außerhalb der Agentur für Interim Manager AIM GmbH, ihrer assoziierten Partnern und unseren Kunden weitergegeben werden.

Agentur für Interim Manager AIM GmbH
Werner von Beyer
Geschäftsführer

Interim Manager des Jahres 2018 – Agentur für Interim Manager AIM

Der Dachverband der Interim Manager in Österreich DÖIM hat Siegfried Lettmann zum besten Interim Manager des Jahres 2018 in Österreich gewählt. Seine Auszeichnung liegt nach Aussage der Jury in der erstklassigen Umsetzung eines komplexen Change-Projektes für den Offenburger Maschinenbau-Unternehmen MEIKO, das sich u.a. auf Lösungen in der Spül- und Reinigungstechnik spezialisiert hat.

Der über die Agentur für Interim Manager AIM GmbH vermittelte Siegfried Lettmann wurde in der Laudatio als würdiger Preisträger beschrieben, der  „echtes Interim Management repräsentiere und die Werthaltungen der Branche lebe“. Herr Lettmann wurde in den letzten Jahren mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Constantinus Award auf Europa Ebene.

In dem IM-Projekt hatte Siegfried Lettmann mehrere parallel laufende Change-Projekte durchgeführt und verantwortet, in denen u.a. der Vertrieb auf andere Strukturen und Verantwortungsbereiche transformiert wurde und die Mitarbeiter aller Ebenen parallel für die neuen Aufgaben und Verantwortungsbereiche ausgebildet wurden. Nähere Informationen über dieses Projekt finden Sie unter: www.lettmann-interim.com/meiko-praxisbericht .

Die Agentur für Interim Manager AIM gratulieren Herrn Lettmann zu seiner verdienten Auszeichnung.

 

Agentur für Interim Manager AIM
Ulrich Kuchenbaur
Partner
Büro Stuttgart

Experten-Mangel in der IT

Laut einer aktuellen Veröffentlichung der Bitkom, dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, wurde in einer aktuellen Studie festgestellt, dass in der deutschen Wirtschaft ca. 55.000 IT Spezialisten fehlen. Als Interessenverband vertritt die Bitkom ca. 2.500 Unternehmen aus Mittelstand, Konzernen, Start-ups, Dienstleister, Beratungs- und Telekommunikationsunternehmen, sowie Internetdienste. Der Bitkom Präsident Achim Berg sagte, dass es in Deutschland immer schwieriger wird, die dringend benötigten IT-Spezialisten zu finden. Der Digitalverband hat ermittelt, dass Ende 2017 ca. 55.000 Stellen für IT-Spezialisten nicht besetzt werden konnten, das ist 8% mehr als in Vorjahr.

Nach Meinung der Agentur für Interim Manager AIM GmbH hat sich die Nachfrage nach Interim Managern (IM) im Schwerpunkt IT bereits auch in den Vorjahren erheblich ausgeweitet, da viele Positionen nicht besetzt werden konnten. Dies ist nicht nur bei IT-Spezialisten und -Experten der Fall, sondern auch auf der Ebene IT-Projektleiter und IT-Manager.

Die Agentur für Interim Manager AIM GmbH konnte hierzu im letzten Jahr alle Besetzungsaufträge im Bereich IT erfüllen. Schwerpunkte waren hierbei die Digitale Transformation, IoT, Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz, IT-Security/CISO sowie Business Intelligence BI.

Weiterhin waren für Outsourcing- und Cloud-Vorhaben  sowie in Managed Service-Projekten IT-Architekten, Projektleiter für Transition und Transformation sowie IT-Juristen und Spezialisten für Change-Management sehr gefragt.

Speziell unter dem Gesichtspunkt, dass erforderliche Entwicklungsprozesse, Kundenprojekte und Einführungen kurzfristig anfallen und oft zeitlich befristet sind, bietet sich hier eine gute Möglichkeit, das benötigte Know-how in Form des Einsatzes eines Interim Managers kurzfristig zu besetzen. Meist wird hierbei umfassendes Wissen in die Unternehmen gebracht und der Mehrwert durch den Einsatz eines IM deutlich erhöht.

Für Rückfragen zu diesen Themen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Agentur für Interim Manager AIM GmbH
Werner von Beyer
Geschäftsführer

Gezeitenwechsel in der Automobilindustrie – Auswirkung auf die Personalpolitik im Unternehmen

Täglich hören wir in der Automotive-Branche die Schlagworte:

  • Diesel soll weg
  • Verstärkung der E-Mobilität
  • Ende der „Verbrenner“ bis 2030
  • Autonomes Fahren und vieles mehr

Der Stuttgarter Unternehmensberater Hans-Andreas Fein* hat hierzu interessante Einblicke und Prognosen bis zu Jahr 2030 unter der Überschrift „Gezeitenwechsel“ vorgestellt.

Die Frage ist:
– was kommt wahrscheinlich wirklich?
– und was bedeutet dies für die Unternehmen und deren Personalpolitik?

Es wird prognostiziert, dass die jährliche Fahrzeugproduktion von 68 Mio. Fahrzeuge im Jahr 2015 auf jährlich 120 Mio. Fahrzeuge bis 2030 steigen wird. Dies ist eine Verdopplung!
Erwartungsgemäß wird hierbei der Schwerpunkt in Asien, aber auch in USA sein.

Dabei wird sich die Fahrzeugvielzahl und Komplexität stark erhöhen. Neben den „Verbrennern“, die es weiterhin geben wird, werden sich neue Antriebstechniken mit Elektro-, Gas- und diverse Hybrid-Antrieben überproportional entwickeln.

Die Fahrzeugvarianten werden zudem vielfältiger. Es wachsen vor allem Micro-Fahrzeuge und  SUVs/VANs/Pickups. Der Anteil der bisher dominanten Limousine geht zurück. Die Ausstattungen und Teilevielfalt werden zusätzlich vervielfältigt. Betrachtet man dies auf Basis des Käfers von 1960 mit 3.000 Teilen hat im Jahr 2016 ein Tiguan 27.000 Teile mit unterschiedlichsten Materialien aus Blech, Leichtmetall, diversen Kunststoffen, Carbon und weitere. Gab es bisher bei den einzelnen Automobilherstellern 1-2 Neuanläufe pro Jahr werden dies künftig bis zu 10 pro Jahr sein. Darüber hinaus entstehen neue Marktplayer wie Tesla und andere, die neue Zulieferkomponenten und Systeme benötigen.

Für die Pkw-Industrie und deren Zulieferer bedeutet dies eine enorme Herausforderung in der Steigerung der Flexibilität und Schnelligkeit. Insbesondere müssen hieraus neue Prozesse und Strukturen, aber auch Arbeitszeitmodelle entstehen.

Ein sehr interessanter Ansatz, um diese gravierende Veränderungen zu ermöglichen, ist das immer mehr an Bedeutung gewinnende Personalkonzept in Form des Einsatzes von Interim Managern auf Zeit und für definierte und befristete Projekte. Hiermit lässt sich der Spagat meistern, das bestehende Geschäft zu sichern und zusätzliches Know-how, Qualität und Management-Kapazität für den Aufbau des Zukunfts-Geschäfts zu gewinnen.

In Deutschland gibt es aktuell ca. 15.000 selbständig tätige Interim Manager. Dies sind durchwegs sehr erfahrene Manager und Projektleiter mit sehr guten Branchenkenntnissen, die Ihre Erfahrungen für temporäre Einsätze anbieten. Sie bringen sehr hohen Performance, Kompetenz, Eigenverantwortung und fachliches Know-how in neue Projekte und Technologien ein. Durch die Verfügbarkeit innerhalb weniger Tage, einer hohen Flexibilität in der Mandatslaufzeit, vor allem aber der sehr kurzen Einarbeitungszeit durch die sehr hohe Fachkompetenz, ergeben sich sehr schnelle und flexible Handlungsmöglichkeiten. Die oben aufgezeigten künftigen Marktanforderungen werden das Wachstum beim Einsatz von Interim Managern weiter stark beflügeln.

Ganz wesentlich für das Gelingen der Aufgabenstellung ist die Auswahl des richtigen Kandidaten. Hierfür helfen professionelle Agenturen und Provider, die aus der Menge der Möglichkeiten genau die passgenauen Kandidaten herausfiltern, die zum richtigen Zeitpunkt verfügbar sind, die alle notwendigen Kompetenzen und Fähigkeiten mitbringen und auch zum Team und Unternehmen passen.

 

Die Agentur für Interim Manager AIM GmbH ist ein national und international tätiger Interim Management Provider und Vermittler von hochkarätigen Interim Managern für zeitlich befristete Projekte, bei der alle Partner nachweislich in gehobenen Management Positionen operativ und strategisch in verschiedenen Branchen erfolgreich waren.

Wir unterstützen mittelständige Unternehmen, Konzerne und Beratungsunternehmen oft in unternehmenskritischen Phasen bei kritischen Projekten, der Einführung neuer Technologie, in Restrukturierungsprojekten oder bei Firmenübernahmen. Speziell bei einem nicht geplanten Ausfall vom Vorständen, Geschäftsführern, Managern und Experten können wir kurzfristig geeignete Fach- und Branchenexperten vorstellen, die nicht über einen zeitaufwendigen Recruiting Prozess über Personalberatungen erst gefunden werden müssen und die sofort einsetzbar sind.

Kontaktieren Sie bitte bei Bedarf unsere regional vertretenen Partner in  Berlin, Bonn, Düsseldorf, Hamburg, München, Nürnberg oder Stuttgart, oder rufen Sie in der Zentrale in Nürnberg an.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Agentur für Interim Management,
Partner in Stuttgart
Ulrich Kuchenbaur
uk@agentur-fuer-interimmanager.de

*Hans-Andreas Fein Unternehmensberatung, Stuttgart

Start-up Begleitung und Unterstützung durch Interim Management

Aufgrund aktueller Nachfragen erweitert die Agentur für Interim Manager AIM GmbH ihre Begleitung und Unterstützung von Start-up Unternehmen von der Gründung bis zum IPO durch den Einsatz hochqualifizierter Interim Manager. Hierdurch können Aufgaben im Top-Management und der Geschäftsführung im Vertrieb, Operations Management / COO, Kaufmännischer Leitung / CFO, branchenspezifischer Technik und Produktionsverfahren, Aufbau von Auslandsniederlassungen, Kundenbetreuung / Client Management, IT und Online-Auftritten, Markteintrittsstrategie inklusive Marketing und Werbung sowie die Entwicklung und Implementierung neuer Vertriebskanäle kurzfristig aufgebaut werden und entlasten bzw. ergänzt hierdurch die Gründer. Die Anforderungen aus der Privat Equity, Geldgebern und Investoren nach breiteren Management-Skills können schnell und unkompliziert mit zusätzlichem Know-how abgedeckt werden.

 

Die Agentur für Interim Manager AIM GmbH ist ein national und international tätiger Interim Management Provider und Vermittler von hochkarätigen Interim Managern für zeitlich befristete Projekte, bei der alle Partner nachweislich in gehobenen Management Positionen operativ und strategisch in verschiedenen Branchen erfolgreich waren.
Wir unterstützen Mittelständische Unternehmen, Konzerne und Beratungsunternehmen oft in unternehmenskritischen Phasen bei Problem-Projekten, der Einführung neuer Technologie, in Restrukturierungsprojekten oder bei Firmenübernahmen. Speziell bei einem nicht geplanten Ausfall vom Vorständen, Geschäftsführern, Managern und Experten können wir kurzfristig geeignete Fach- und Branchenexperten vorstellen, die nicht über einen zeitaufwendigen Recruiting Prozess über Personalberatungen erst gefunden werden müssen und die sofort einsetzbar sind.
Kontaktieren Sie bitte bei Bedarf unsere regional vertretenen Partner in  Berlin, Bonn, Düsseldorf, Hamburg, München und Nürnberg, oder rufen Sie in der Zentrale in Nürnberg an. Wir helfen Ihnen weiter.

Agentur für Interim Manager AIM
Werner von Beyer,
Geschäftsführer

 

Richtungsweisendes Urteil vom BSG zur Scheinselbständigkeit

Das Bundessozialgericht in Kassel hat die Honorarhöhe für Interim Manager und Freiberufler als wichtiges Kriterium für das Vorliegen einer Scheinselbständigkeit eingeführt.

Im Urteil Az. B 12 R 7/15 R kommt das BSG zu folgendem  Urteil: …. dem Honorar kommt besondere Bedeutung zu, ist ein gewichtiges Indiz für Selbstständigkeit.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) hatte den Heilpädagogen als scheinselbstständig eingeordnet und vom Landkreis Sozialversicherungsbeiträge nachgefordert. Der Landkreis klagte dagegen und bekam vor dem Sozialgericht, Landessozialgericht und jetzt auch dem Bundessozialgericht Recht. Aus der Urteilsbegründung, die bisher nur auszugsweise im Rahmen einer Pressemitteilung des BSG veröffentlicht ist:

„Das Bundessozialgericht hat die Revision der Rentenversicherung zurückgewiesen. Der Heilpädagoge war beim Landkreis nicht abhängig beschäftigt. Denn die zwischen ihm und dem Landkreis geschlossenen Honorarverträge sehen vor, dass er weitgehend weisungsfrei arbeiten kann und nicht in die Arbeitsorganisation des Landkreises eingegliedert ist. Die Verträge wurden so, wie sie schriftlich vereinbart waren, auch in der Praxis durchgeführt, also ‚gelebt’.

Dem Honorar kam im Rahmen der Gesamtwürdigung der Einzelumstände eine besondere Bedeutung zu: Denn liegt das vereinbarte Honorar deutlich über dem Arbeitsentgelt eines vergleichbar eingesetzten sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmers, zum Beispiel eines festangestellten Erziehungsbeistands, und lässt es dadurch Eigenvorsorge zu, ist dies ein gewichtiges Indiz für eine selbstständige Tätigkeit.“

Das BSG macht mit der Formulierung („besondere Bedeutung“, „gewichtiges Indiz“) deutlich, dass es ganz bewusst die Höhe des Honorars relativ zum Brutto eines ähnlich qualifizierten Angestellten als neues Kriterium einführen möchte. Dabei stellt das Gericht auf den Tagessatz/Stundensatz ab – und nicht etwa auf das Monatseinkommen (auf das ein einzelner Auftraggeber auch nur begrenzten Einfluss hat).

Vielmehr kommt es dem Gericht offenbar darauf an, dass das höhere Honorar eine „Eigenvorsorge“ zulässt, also insbesondere berücksichtigt, dass der Selbstständige auch den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung (der etwa 20 Prozent des Brutto ausmacht) tragen muss.

Die Bedeutung des Urteils wird auch von Kommentatoren so eingeschätzt. Anwalt.de schreibt:

„In seinem Urteil vom 31. März 2017 hat das (BSG…) erfreulicherweise einen zukünftig vermutlich richtungsweisenden Fall zugunsten eines Selbständigen getroffen. Die Prüfer der (DRV…) tendieren dazu, Sachverhalte eher gegen eine selbständige Tätigkeit auszulegen. Die Folgewirkungen der hier besprochenen Entscheidung „Pro-Selbständigkeit“ sind aktuell noch nicht absehbar. Dass das BSG die Höhe der Vergütung als wichtiges Indiz für eine Selbständigkeit herangezogen hat, ist für Selbständige und deren Auftraggeber zu beachten und kann argumentativ bei Auseinandersetzungen mit der Rentenversicherung zukünftig eine wichtige Rolle spielen.“

Das BSG stellt fest, dass unter bestimmten Bedingungen die persönliche Leistungserbringung einen Sachzwang darstellt und es bei Dienstleistungen oft keine Alternative zu einem Tagessatz/Stundenhonorar gibt:

„Die vereinbarte Verpflichtung zur höchstpersönlichen Leistungserbringung war ebenfalls den Eigenheiten und besonderen Erfordernissen geschuldet.

Auch die Vereinbarung eines festen Tagessatzes/Stundenhonorars spricht nicht zwingend für eine abhängige Beschäftigung, wenn es um reine Dienstleistungen geht und aufgrund der Eigenheiten der zu erbringenden Leistung ein erfolgsabhängiges Entgelt regelmäßig ausscheidet.“

 

Bei Bedarf  können Sie uns hierzu gerne für einen unverbindlichen Gedankenaustausch anrufen.

 

Die Agentur für Interim Manager AIM GmbH ist ein national und international tätiger Interim Management Provider und Vermittler von hochkarätigen Interim Managern für zeitlich befristete Projekte, bei der alle Partner nachweislich in gehobenen Management Positionen operativ und strategisch in verschiedenen Branchen erfolgreich waren.

 

Wir unterstützen mittelständige Unternehmen, Konzerne und Beratungsunternehmen oft in unternehmenskritischen Phasen bei kritischen Projekten, der Einführung neuer Technologie, in Restrukturierungsprojekten oder bei Firmenübernahmen. Speziell bei einem nicht geplanten Ausfall vom Vorständen, Geschäftsführern, Managern und Experten können wir kurzfristig geeignete Fach- und Branchenexperten vorstellen, die nicht über einen zeitaufwendigen Recruiting Prozess über Personalberatungen erst gefunden werden müssen und die sofort einsetzbar sind.

Kontaktieren Sie bitte bei Bedarf unsere regional vertretenen Partner in  Berlin, Bonn, Düsseldorf, Hamburg, München, Nürnberg oder Stuttgart, oder rufen Sie in der Zentrale in Nürnberg an.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Agentur für Interim Management
Nürnberg
Werner von Beyer